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Unionsburger : Europas Foderales Burgerrecht in Vergleichender Sicht
by Christoph Schonberger




Overview -
English summary: Christoph Schonberger analyzes European citizenship as federal citizenship. He compares the situation in the European Union with the development and structure of federal citizenship in the United States, Switzerland and Germany. In doing so, he develops a general pattern of analysis for nested citizenships in federal systems. The nested citizenship of the European Union shows interesting parallels with citizenship in the United States before the Civil War, German citizenship before 1934 and the still valid Swiss citizenship law since 1848/1874. The study avoids a negative comparison of Union citizenship with the nationality of today's national states; by the same token, it shows that theories of 'post-national membership' do not offer convincing descriptions of the meaning and content of European citizenship. German description: Die europaische Burgerschaft bereitet der rechtswissenschaftlichen Analyse wie der politischen Theorie gleichermassen Kopfzerbrechen. Die eingefuhrten Kategorien wie Staatsangehorigkeit und Staatsburgerschaft sind auf den Staat bezogen. Verbreitet ist deshalb der negative Abgleich zwischen Unionsburgerschaft und Staatsangehorigkeit. Er fuhrt aber kaum uber das tautologische Ergebnis hinaus, die Unionsburgerschaft sei keine Staatsangehorigkeit, weil die Union kein Staat sei. Gegenstuck dazu ist eine Deutung der Unionsburgerschaft als menschenrechtlich-universeller Status ( post-national membership ). Beide Perspektiven sind negativ staatsfixiert und foderalismusblind. Die europarechtliche Sonderterminologie fuhrt hier ebenfalls nicht weiter, sondern verharrt bei aussagearmen sui-generis-Formeln. Christoph Schonberger bietet einen Ausweg aus dieser Sackgasse der Diskussion. Er analysiert die Unionsburgerschaft im Lichte foderaler Erfahrung und nutzt hierfur die Rechtsvergleichung mit Entstehung und Struktur der Bundesangehorigkeit in den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Deutschland. Unterschiedliche Rechtspositionen der Unionsburger wie etwa Aufenthalts-, Wahl- und soziale Rechte in den anderen Mitgliedstaaten, ihr diplomatischer Schutz oder das Wahlrecht zum Europaischen Parlament werden in einen systematischen foderativen Kontext eingeordnet. Die doppelte Zugehorigkeit des Unionsburgers zu Mitgliedstaat und Union, so zeigt sich dabei, ist keineswegs ein Sonderphanomen der europaischen Integration; sie kennzeichnet vielmehr die fragile Normalitat eines jeden Bundes.

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Hardcover - German
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English summary: Christoph Schonberger analyzes European citizenship as federal citizenship. He compares the situation in the European Union with the development and structure of federal citizenship in the United States, Switzerland and Germany. In doing so, he develops a general pattern of analysis for nested citizenships in federal systems. The nested citizenship of the European Union shows interesting parallels with citizenship in the United States before the Civil War, German citizenship before 1934 and the still valid Swiss citizenship law since 1848/1874. The study avoids a negative comparison of Union citizenship with the nationality of today's national states; by the same token, it shows that theories of 'post-national membership' do not offer convincing descriptions of the meaning and content of European citizenship. German description: Die europaische Burgerschaft bereitet der rechtswissenschaftlichen Analyse wie der politischen Theorie gleichermassen Kopfzerbrechen. Die eingefuhrten Kategorien wie Staatsangehorigkeit und Staatsburgerschaft sind auf den Staat bezogen. Verbreitet ist deshalb der negative Abgleich zwischen Unionsburgerschaft und Staatsangehorigkeit. Er fuhrt aber kaum uber das tautologische Ergebnis hinaus, die Unionsburgerschaft sei keine Staatsangehorigkeit, weil die Union kein Staat sei. Gegenstuck dazu ist eine Deutung der Unionsburgerschaft als menschenrechtlich-universeller Status ( post-national membership ). Beide Perspektiven sind negativ staatsfixiert und foderalismusblind. Die europarechtliche Sonderterminologie fuhrt hier ebenfalls nicht weiter, sondern verharrt bei aussagearmen sui-generis-Formeln. Christoph Schonberger bietet einen Ausweg aus dieser Sackgasse der Diskussion. Er analysiert die Unionsburgerschaft im Lichte foderaler Erfahrung und nutzt hierfur die Rechtsvergleichung mit Entstehung und Struktur der Bundesangehorigkeit in den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Deutschland. Unterschiedliche Rechtspositionen der Unionsburger wie etwa Aufenthalts-, Wahl- und soziale Rechte in den anderen Mitgliedstaaten, ihr diplomatischer Schutz oder das Wahlrecht zum Europaischen Parlament werden in einen systematischen foderativen Kontext eingeordnet. Die doppelte Zugehorigkeit des Unionsburgers zu Mitgliedstaat und Union, so zeigt sich dabei, ist keineswegs ein Sonderphanomen der europaischen Integration; sie kennzeichnet vielmehr die fragile Normalitat eines jeden Bundes.


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Details

  • ISBN-13: 9783161488375
  • ISBN-10: 3161488377
  • Publisher: Mohr Siebeck
  • Publish Date: January 2006
  • Page Count: 597
  • Dimensions: 9.2 x 6.5 x 1.6 inches
  • Shipping Weight: 2.3 pounds

Series: Jus Publicum #145

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