Der Gebrauch der Tempora und Modi im anglonormannischen Horn
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\"Der heroisch-epische Dichter behandelt einen seiner Zeit weit vorausliegenden Stoff, den er entweder unmittelbar aus der m ndlichen berlieferung oder, was h ufiger der Fall ist, aus einer schon vor ihm gem der m ndlichen berlieferung abgefassten Schriftquelle entnimmt. Er verf hrt nun bei der Behandlung seines Stoffes folgenderma en. Er erz hlt die Ereignisse und gibt die Reden nach ihrem Inhalte wieder als sogenannte indirekte Reden, d. h. als solche, in denen f r die Personen und Zeiten der Standpunkt des Sprechenden mit dem des Erz hlers vertauscht ist. Oder er l sst die auftretenden Personen von ihrem Standpunkt ans reden, d. h. gibt den Wortlaut wieder, mit dem sie unter den obwaltenden Umst nden wahrscheinlicherweise zueinander gesprochen haben. Er r umt also in letzterem Falle, anstatt jene Worte in indirekter Rede selbst vorzutragen, vollst ndig das Feld, um die handelnden Personen lebensvoll vor seine Zuh rer oder Leser hinzustellen. Neben diesen beiden Darstellungsweisen bedient sich der Dichter des Horn noch einer dritten: er streut hier und da pers nliche Bemerkungen ein, d. h. redet sein Publikum direkt an, um seine Darstellung lebhafter zu gestalten. Es ergeben sich bis hierher zwei verschiedene Zeitperioden, ber welche der Dichter oder seine Personen etwas aussagen k nnen: die Zeit der geschichtlichen Ereignisse und die Zeit der Abfassung des Gedichtes. Letztere Zeitsph re nennen wir am besten die subjektive Gegenwart, erstere die historische Gegenwart.\" ...] Vorliegendes Buch ist ein unver nderter Nachdruck der l ngst vergriffenen Originalausgabe von 1885.
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Details
- ISBN-13: 9783737200295
- ISBN-10: 3737200297
- Publisher: Vero Verlag
- Publish Date: November 2019
- Dimensions: 8.27 x 5.83 x 0.18 inches
- Shipping Weight: 0.24 pounds
- Page Count: 76
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